Du kannst jemanden aus deinem Gedächtnis löschen. Ihn aus deinem Herzen zu verbannen, ist eine andere Geschichte...
Für M.


Wirre Gedanken
konfus und verschieden
Irren umher
von dort wo sie sich schieden

Kann sie nicht erreichen
sie sind mir nicht nah
Nicht mit Angst zu begleichen
sind doch viel zu wahr

All mein Bestreben
auf einen Schlag nieder
Mein ganzes Leben
ich finde es wieder

Wo es sich aufhält
ungewiss und versteckt
Wann es mir auffällt
nicht klar und verdeckt

Was ich verstand
ich lange nach Liebe
Zög're die Hand
bin ängstlich der Hiebe

Doch deine, sie nahm ich wahr
klammerte mich fest und blind
Deine, die ist mir ganz nah
sagt sie, ich bin doch nur ein Kind

~ by baby-talamasca ~



Dein Blut - Mein Glück


Ich will einfach nur schreien
dich am Schopfe packen und das Messer zücken
doch du lässt mich einfach verdeihen
an Qual und Leid mich zu Grunde dücken

Du hast's so leicht,
ich hab's so schwer,
du denkst es reicht,
doch ich will mehr.

Ich brauch dein Geschwätz nicht,
ich brauch nicht deine Wärme.
Ich seh ganz woanders ein schönes Licht,
woanders in weiter Ferne.

Lass mich los,
lass mich endlich frei.
Du lächelst bloß,
und es ist dir einerlei.

Ich will einfach nur sinken,
in meinen Gedanken ein Kind der Wut.
Das Glück aus Kelchen trinken,
wie man es in besseren Sphären tut.

Lass mich dich nichten,
dein Blut an Tisch und Wand.
Lass mich dich richten,
das Messer in der Hand.

~ by baby-talamasca ~



Spiegelbilder


Du und ich,
wir sind nicht gleich.
Du und ich,
das wissen wir,
wollen vergessen,
was Leid hat ermessen.

Doch was uns hindert,
ist um uns herum.
Es schließt uns ein,
nimmt uns die Luft zum Atmen,
zwingt uns zum weitren Warten.

Schreie ersticken in einsamen Hallen,
Schreie verstummen in großen Intervallen.
Tränen fließen, schnell und heiß,
Tränen gießen aus was ich längst schon weiß.

Was uns bleibt,
ist der Blick in den Spiegel.
Verquollen, verronnen, ein Fleck an der Wand.
Ich weiß nicht was du denkst,
wem du deine Gefühle schenkst.

Nur das Leid ist nicht genug,
du willst mehr,
mehr als ich je vertrug.
Ich suche den Halt in all deinen Liedern,
versuche die Hoffnung zu langen,
nicht um mein eigen Glück bangen.

Dein Spiegelbild, mein Spiegelbild,
wir sind so verschieden und doch so gleich,
wir sind nicht die selben, oh wie ichs mir wünsche,
und doch sind die Qualen reich.

Es ist wie ein Sturz in die Glut,
es ist wie ein Blick der Wut.
Du stößt mich ab, ich stoß dich ab,
und doch reichen wir uns die Hände.

Doch mit einem Wort nur,
einem ersehnten Kontakt,
zerbrechen wir all diese Bände...

~ by baby-talamasca ~



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Nur ein Augenblick

Das hier und jetzt, der momentane Augenblick,
ist wunderbar, ich gebe ihn niemals mehr zurück.
Doch ein Lidschlag später sehe ich die schöne Zeit,
nur noch in Trümmern und Scherben weit und breit.
Ich fühle mich verloren und in großer Not,
der wunderbare Augenblick ist unwiderruflich tot.

Die Winteropfer sind vergessen wenn die Sonnenstrahlen lachen.
Die Sommerwärme lässt sie vergessen, die grausamen Sachen.
Die Kälte lässt dich erfrieren, die Glätte führt dich ins verderben,
doch können wir lachen, wenn wir vom Sommer umschmeichelt werden.
Doch ein Augenblick, ist nun einmal immer nur ein einziger Moment,
der kleine Zeiger zuckt und du siehst wie der Feind Zeit rennt.

Wir haben uns gemocht, die Freundschaft mit Champagner auch begossen,
und dann sah ich dich vor mir, wutverzerrt und du hast auf mich geschossen.
Er hat sie geliebt und voller Glücklichkeit sie auch zur Frau genommen,
Nicht wenig später war sie weg und der Brief vom Anwalt ist gekommen.
Eine Schneeflocke kündet weiße Tage voller Freude und Kinderspaß,
es hört nicht auf und jetzt liegen sie begraben unter dem gefrorenem Nass.

Die Winteropfer sind vergessen wenn die Sonnenstrahlen lachen.
Die Sommerwärme lässt sie vergessen, die grausamen Sachen.
Die Kälte lässt dich erfrieren, die Glätte führt dich ins verderben,
doch können wir lachen, wenn wir vom Sommer umschmeichelt werden.
Doch ein Augenblick, ist nun einmal immer nur ein einziger Moment,
der kleine Zeiger zuckt und du siehst wie der Feind Zeit rennt.

Zeit ist so vergänglich und ja du hast mich verletzt,
weil ich es so genossen habe doch sehe ich jetzt,
wie du dich doch verändert hast oder ich oder wir zwei,
jedoch kann ich heut nicht sagen es sei mir einerlei.
Ich fühl das Messer in meinem Rücken und die Hand die eines führt,
bin mir nicht sicher ob du auch so denkst, doch wie man einsam spürt,
bin mir sicher das du nicht der Täter bist,
weil die Hand von mir selber ist.

Die Winteropfer sind vergessen wenn die Sonnenstrahlen lachen.
Die Sommerwärme lässt sie vergessen, die grausamen Sachen.
Die Kälte lässt dich erfrieren, die Glätte führt dich ins verderben,
doch können wir lachen, wenn wir vom Sommer umschmeichelt werden.
Doch ein Augenblick, ist nun einmal immer nur ein einziger Moment,
der kleine Zeiger zuckt und du siehst wie der Feind Zeit rennt.

~ by Xion ~




Rote Tränen

Schau in meine Seele, dass Leiden und das Klagen
Und ich weine…Ich weine aus den Venen
Kalter Stahl konnte den Einschnitt wagen
Und ich weine…Ich weine rote Tränen.
Mich überkommt ein Gefühl himmlischer Extase
Siehst du wie ich vor Verzückung rase?
Der Schmerz lässt mich die Qualen vergessen.
Und ich weine…Ich weine aus den Venen.
Das Gefühl von Erlösung ist unermessen.
Und ich weine…Ich weine rote Tränen.

Du bist einer der Gründe für mein Leiden und das Klagen.
Und du weinst…Du weinst aus deiner Kehle.
Kalter Stahl konnte singen und du dein letztes gebet aufsagen.
Und du weinst…Du weinst eine rote Träne.
Mich überkommt ein Gefühl himmlischer Extase.
Siehst du wie ich vor Verzückung rase?
Dein Schmerz lässt mich meine Qual vergessen.
Und du weinst…Du weinst aus deiner Kehle.
Das Gefühl von Erlösung ist unermessen.
Und du weinst….Du weinst eine rote Träne.

Zweifel packen mich, bin am verzagen.
Und wir weinen…wir weinen aus den Venen.
Kalter Stahl konnte den Richtspruch sagen.
Und wir weinen…wir weinen rote Tränen.
Mich überkommt kein Gefühl himmlischer Extase
Stahl im Bauch Blut in Mund und Nase.
Der Verlust lässt keine Qual vergessen.
Und wir weinen…Wir weinen aus den Venen.
Das Leid auf Erden immer unermessen.
Und wir weinen…wir weinen rote Tränen.

~ by Xion ~





Kein Glück

Manchmal weiß ich nicht wo ich hin soll
und was ich machen kann.
Manchmal pump ich mich bis oben hin voll
und mache irgend wen an.
Doch am Ende steh ich immer wieder dort wo ich begann,
denk an längst vergangene Schlachten, die ich damals mal gewann.
Die ganzen alten Taten brachten mich nach hier
und ich stehe mit leeren Händen nun vor dir.
Ich kann dir nichts bieten, hab die Hoffnung aufgegeben.
Klein und kümmerlich der letzte Funken Leben.
Das Ende meines Glückes wie man es nennen mag,
stirbt mit der Einsicht, dass es so etwas wie Glück noch niemals gab

~ by Xion ~




Träume

Mitten in der Nacht,
schweißgebadet aufgewacht.
Hab dir nichts mitgebracht,
aus meinen Träumen.
Denn für deine Wenigkeit,
hab ich nichts mehr bereit.
Hab ich einst soviel empfunden
Spuckst du heut auf meine Wunden
So bin ich immer wieder aufgewacht
und hab dabei an dich gedacht,
dann fühlte ich mich verloren,
vom Schicksal auserkoren,
um zu leiden.

Mitten in der Nacht,
mit einem Lächeln aufgewacht.
Hab dir etwas mitgebracht,
aus meinen Träumen.
Mein Leiden, denn darüber kannst du lachen
und das sind doch die wichtigen Sachen:
Geld, Macht und Schadenfreude,
auch auf die Kosten bester Freunde.
Denn du bist nur ein Mensch!

~ by Xion ~





Ersatz

Wir wollten über alles reden, doch du bist nicht gekommen,
deshalb hat das Bier deinen Platz eingenommen.
Es hört mir zu, es läuft nicht weg, es macht mir freude.
Neben mir ein Kasten Bier, das sind alle meine Freunde,
sie machen froh und munter und so frei,
du bist mir deshalb einerlei.
Du, du hast mich sehr verletzt,
deswegen wurdest du durch Bier ersetzt.

Ich hab keine Lust mehr dir Geschenke zu kaufen,
ich hol mir viel lieber etwas zu saufen.
Und wenn ich den Abend mit meinem Bier verbring, ist es nicht verstört,
wenn man aus den Fernsehboxen einen netten, kleinen Porno hört.
Nein, mit dir bin ich durch,von dir hab ich wirklich genug
und ich bin mir sicher, dass ich damals nicht soviel Alkohol vertrug

~ by Xion ~





18 Mann

18 Mann begraben schon,
auf dem Friedhof,
der Tod war ihr Lohn.
Fünfe hat die Pest dahin gerafft,
zwei waren stehlen, wollten fliehen,
doch sie haben es nicht geschafft.
Sieben mussten in den Krieg ziehen,
nach Hause hat man nur ihre Leichen gebracht.
Es war ihr Wunsch, sie auf dem Friedhof zu begraben.
Vier weitere erschlagen in der Nacht.
Haben alle geschwiegen, das Geheimnis nicht verraten.

Haben sich vor langer Zeit alle geschworen.
So lange zu leben, bis die Tat vollbracht.
Waren zu höherem auserkoren,
doch haben die alten Freunde am Ende gelacht
und sind ihnen in den Rücken gefallen.
Wie viele sind wohl danach noch da gewesen,
um sich des Schicksals wegen am Leben zu krallen?

Doch was ihr großes Geheimnis ist,
wofür sie schweigend gestorben sind,
dass weiß ich leider nicht.

~ by Xion ~




Selbstmord

Sie stand oben auf dem Haus drauf,
ich dachte was macht sie denn da draus?
Ich hab ihr ein Lied gesungen,
da ist sie gesprungen.

Warum bringen sich Menschen um,
ist das nicht total dumm?
Sie verlieren alles auf einen Schlag
und schaffen noch mehr Leiden auf der Welt.
Ich hoffe das in Zukunft jeder was am Leben hält,
weil ich Selbstmord echt nicht mag.

Einer hängt sich an den Strick,
ein anderer bricht sich das Genick.
Manche schmeißen sich vor die U-Bahn,
einige kommen mit einer Knarre an.

Warum bringen sich Menschen um,
ist das nicht total dumm?
Sie verlieren alles auf einen Schlag
und schaffen noch mehr Leiden auf der Welt.
Ich hoffe das in Zukunft jeder was am Leben hält,
weil ich Selbstmord echt nicht mag.

~ by Xion ~

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